philosophie


"Musik ist, wie wenn die Seele in einer fremden Sprache ihre eigene spräche…"
Peter Altenberg

Machen Sie sich auf eine Entdeckungsreise zum Ursprung Ihrer Stimme!

Noch bevor ein Kind sprechen kann, gibt es Töne von sich, die aus einer ganz natürlichen Körperfunktion entstehen: es jauchzt, es lallt, es schreit (ohne heiser zu werden!) und es hat eine offensichtliche Freude daran, mit seiner Stimme zu spielen, mit ihren Höhen und Tiefen zu experimentieren. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden geht dieser unbekümmerte Umgang mit der eigenen Stimme leider aus verschiedensten Gründen verloren („du singst falsch, du singst zu laut, mach den Mund nicht so weit auf, deine Stimme ist nicht schön, du darfst nicht mitsingen" usw.).

Dazu kommt auch, dass das Singen in den meisten Familien nicht gepflegt wird, und so wird die Lust am Singen und an der eigenen Stimme nach und nach zugeschüttet. Die Folge davon ist, dass viele Menschen, wenn sie aufgefordert werden zu singen, peinlich berührt abwinken, meinen, dass sie keine Stimme hätten und allein die Vorstellung, singen zu müssen, löst ungeahnte Ängste aus: der Kiefer verspannt sich, die Schultern werden hochgezogen, die Halsmuskulatur verkrampft sich – und wie soll da auch ein Ton herausfliessen…?

Tief drinnen aber steckt die Sehnsucht im Menschen zu singen, ein unbewusstes Ahnen um den Urzustand seiner Stimme, ein vages Wissen darum, dass Singen, also Stimme mit Musik zu verbinden, ein Weg zu den eigenen Gefühlen ist und Körper und Seele zu einer Einheit werden lässt.
Therapie der Stimme = Stimmbefreiung [weiter]
 
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